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Nichts Neues im Kino

Erneut sind 20 auf der Welt am meisten gesehenen Filme in einem Jahr die gleichen wie die 20 am meisten gesehenen in den Vereinigten Staaten. Alle stammen aus den großen Studios dieses Landes

Captain América: Civil War ist die Nummer eins der am meisten gesehenen Filme. Foto: Plakat des Filmes

Erneut sind die 20 am meisten gesehen Filme auf der Welt die gleichen, wie die 20 meist en gesehenen in den Vereinigten Staaten. Alle stammen von den großen Studios dieses Landes.

Das kürzlich zu Ende gegangene Jahr 2016 hat keine Überraschungen an der Kinokasse gebracht. Den großen Kuchen teilten Marvel, Walt Disney, Pixar, Universal, Wagner Brothers, Lucasfilm, Fox, Sony, Columbia und Universal Pictures unter sich auf.

Die Geschichten, die sie erzählen, unterscheiden sich wenig von denen, die bereits 2015 und in den Jahren zuvor erfolgreich waren: Superhelden, Science Fiction, Gerechtigkeitssucher aller Art, Zeichentrickfilme, alle strotzen von special effects und zeichnen sich durch gigantische Produktionskosten aus. Letzteres ist für die Kinoliebhaber gleichbedeutend mit spektakulär und das ist das, was sie erwarten, bevor sie den ersten Schritt zu den Kinokassen machen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der mittelmäßige „ Captain America: Civil War“, der die Nummer eins unter den meist gesehenen Filmen einnimmt. Ihn zu drehen kostete 250 Millionen Dollar und eingespielt hat er über eine Milliarde.

Findet Dory, Batman vs. Superman, Selbstmordschwadron, Jason Bourne, X-Men: Apocalypse, Kung Fu Panda 3 und Independence Day: Resurgence gehören zu den 20 beliebtesten.

Der große Teil von ihnen entspricht einem politisch-wirtschaftlich-kulturell dominantem Modell, das wenig komplex und einfach zu konsumieren ist; sie alle werden von beeindruckenden Werbekampagnen gestützt, für die man Millionensummen investiert hat.

Das kommerzielle Kino wiederholt die im Laufe der Jahre etablierten Emotionen, die jetzt mit mehr oder weniger großem Talent „modernisiert“ wurden, ohne sich jedoch wesentlich voneinander zu unterscheiden.

Filme von durchschlagender Visualität abgestimmt auf die neuen Zeiten, bei denen herausragende Schauspielkunst (und schlechte wie bei Captain America) nicht fehlen, auch wenn er arm ist, was den Erzählstrang und die Überraschungen für einen Zuschauertyp angeht, der immer wieder hingeht, um das Gleiche zu sehen und sogar protestiert, wenn sich etwas verändert

 

Triathleten aus 20 Ländern treten in Havanna an

An der dritten Auflage des Internationalen Triathlon von Havanna am 25. und 26. Februar nehmen über 400 Athleten aus 20 Ländern teil

Die Organisatoren versichern, dass die Zahl der Teilnehmerländer noch ansteigen könne. Photo: Ricardo López Hevia

HAVANNA – An der dritten Auflage des Internationalen Triathlon von Havanna am 25. und 26. Februar werden über 400 Athleten aus 20 Ländern teilnehmen.

Der nationale Bevollmächtigte für diese Disziplin, Alejandro Puerto,gab bekannt, dass bis jetzt die Vereinigten Staaten das Land mit den meisten Anmeldungen sei.     

Er wies darauf hin, dass zu den Ländern, die ihre Anwesenheit an dem Event bestätigt hätten, Mexiko, Kanada, Kolumbien, Panama, Frankreich, El Salvador, Costa Rica, Spanien, Österreich, Italien, Japan, Argentinien, Brasilien, Großbritannien, Polen, Chile, Neuseeland und die Dominikanische Republik gehörten.

Puerto fügte hinzu, dass die Gewinner neben den Medaillen auch Werke von bedeutenden kubanischen Künstlern erhielten.

Am 25. Februar werden die Auszeichnungen für die mittlere Distanz vergeben – 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen mit Ausgangspunkt von der Marina Hemingway und Ziel bei der Antiimperalistischen Tribüne José Martí.