Kuba, Cuba, Kultur, Sport, Karibik, Turism

Sehr geehrte Landsleute, Freunde Cubas, Menschen, die sich solidarisch zeigen:

 Ein altes deutsches Sprichwort sagt, aller guten Dinge sind drei!

 1. Die Natur stellte das kubanische Volk wieder vor einen Hurrikan, den größten, der jemals die Insel getroffen hat, soweit die Aufzeichnungen reichen.

Die Schäden sind groß, da der Hurrikan die Insel von Osten bis Westen getroffen hat und seine zerstörerischen Auswirkungen sowohl an der Nordküste als auch im Süden zu sehen sind. Das bedeutet, dass mit Ausnahme der Provinz Pinar del Rio, der Rest des Landes unsere Unterstützung braucht.

 2. Sowie es schon Gewohnheit ist in unserem Volk, folgt der Zerstörung und den entstandenen Schäden ein Hurrikan des Wiederaufbaus. Einige räumen die Straßen auf, andere stellen die öffentlichen Infrastruktur wieder her. Wenige bleiben passiv vor der großen Aufgabe die vor uns liegt.

 3. Um die Zahl Drei zu komplettieren: der Hurrikan der Solidarität, immer so rechtzeitige, immer so nötig in Momenten wie diesen. Die Informationsmedien wählen genau aus, was sie veröffentlichen oder was sie verschweigen. Deshalb starten wir, Kubaner, die in Deutschland leben, einen Aufruf den Wiederaufbau in Cuba zu unterstützen.

 Die Mittel, die gesammelt werden, werden in diesen Fällen erfahrenen Institutionen der Insel übergeben. Jede Spende ist herzlich willkommen.

 Wenden Sie sich an:

 La Estrella de Cuba e.V.

IBAN: DE79 1007 0024 0722 9412 60

Verwendungszweck: Hurrikan Irma

 

Vielen Dank!

 

La Estrella de Cuba e.V.

Gerettet

José Daniel de la Torre Sampier fand unter den Trümmern versteckt eine Büste von José Martí. Schnell lief er nach Hause um seine Mutter zu holen, damit sie ihm beim Ausgraben der Büste helfen soll, die er anschließend wie eine Trophäe hochhielt

Martí schlief im Schrank des Hauses, aber Jorgito, eingeklemmt zwischen seiner Mutter und seiner Schwester und dem Desaster, das der Zyklon hinterlassen hatte, schlief wenig.

Am Tag darauf wurde er sechs Jahre alt. Er stand auf und wie man hörte, nahm er die Büste und ging an den Strand, um sie auszuwaschen. Dann brachte er sie zum Haus seines Lehrers, denn „Martí ist der Mann, der in meiner Schule neben der Fahne ist.“

An jenem Tag , sahen wir, wie er ihn inmitten der ganzen Trümmer umarmte.

Und wir können nicht mit Gewissheit sagen, wer hier wen schützte.